Tipps, wie man gute Vorsätze auch wirklich durchhält

Veröffentlicht von

Das Jahresende naht und Du machst Dir gerade Gedanken darüber, was im letzten Jahr gut lief und sicher fallen Dir auch einige Dinge ein, die Du unbedingt noch im neuen Jahr ändern müsstest. Es ist die typische Zeit für gute Vorsätze …

ABER…. Du weißt mittlerweile, dass es gar nicht so leicht ist etwas zu ändern… Die meisten guten Vorsätze lösen sich schon nach einigen Wochen im neuen Jahr in Luft auf. Nun gibt es aber ein paar Tipps und Tricks, wie es Dir besser gelingt, tatsächlich gute Vorsätze und Ziele langfristig umzusetzen:

1. Tipp – Nimm Dir nur EINE Sache vor
2. Tipp – Formuliere Dein Ziel/Vorsatz positiv
3. Tipp – Akzeptiere erst einmal was da ist und Du loswerden willst
4. Tipp – Formuliere Dein Ziel/Vorsatz mit Hilfe des SMART – Prinzips
5. Tipp – Erzähle möglichst vielen Leuten davon
6. Tipp – Visualisiere jeden Abend das Erreichen Deines Zieles

Wenn Du mehr über das SMART-Prinzip wissen möchtest, dann schau Dir mein Video „Mit Leichtigkeit Ziele erreichen“ auf Youtube dazu an oder lies Dir den folgenden Text dazu durch


1. Tipp – Nimm Dir nur EINE Sache vor
Wenn Du Dir erstmal nur eine Sache vornimmst, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Du es auch wirklich schaffst. Dann bist Du klar auf Dein eines Ziel/Vorsatz ausgerichtet, Dein Fokus und Deine Kraft stehen klar für dieses eine Ziel zur Verfügung.
Auch wenn Du dann EIN Ziel hast, solltest Du überlegen, ob es tatsächlich nur EIN Ziel ist, oder ob mehrere Schritte nötig sind, um dieses Ziel zu erreichen. Denn wenn Du zu viele Schritte gehen musst, dann ist es besser diese als Teilziele zu definieren und auch hier einen Schritt nach dem anderen als Ziel zu setzen.

2. Tipp – Formuliere Dein Ziel/Vorsatz positiv und so als ob schon heute der Zustand der Veränderung eingetreten ist
Dein Unterbewusstsein hört ziemlich genau hin und steuert Dich automatisch dorthin, wo Du den Fokus hast. Auch Deine Umwelt reagiert auf diesen Fokus. Das ist das Gesetz der Anziehung. Stellst Du also fest, dass Du ein paar Kilos zu viel hast und abnehmen willst, dann formuliere NICHT: „Ich will abnehmen“ oder „Gewicht verlieren“. Denn dieser Satz vermittelt dem Unterbewusstsein, dass Du etwas abgeben oder verlieren musst. Man verliert aber nicht so gerne etwas und abgeben fällt auch den meisten Leuten schwer. Auch die Formulierung „Ich möchte keine Spinnenangst mehr haben“ ist nicht gut, denn der Fokus liegt immer noch auf der Spinnenangst. Gute Formulierung sind zum Beispiel: „Ich werde schlank“, „Ich lebe rauchfrei“ und „Ich bleibe völlig gelassen, wenn ich eine Spinne sehe“. Schreibe das Ziel auf einen Zettel oder in ein Büchlein.

3. Tipp – Akzeptiere erst einmal was da ist und Du loswerden willst
Solange Du im Kampfmodus mit Dir selbst bist oder die Dinge verdrängst, wird es schwer werden, etwas zu verändern und loszulassen. Aber auch hier ist eine positive Formulierung gut. Wenn wir jetzt beim Beispiel Abnehmen bleiben, solltest Du nicht akzeptieren, dass Du dick bist, sondern Du solltest akzeptieren, dass Du noch nicht so schlank bist, wie Du gerne sein möchtest.
Stelle Dich gerade hin, sage Dir: „Obwohl ich noch nicht so schlank bin, wie ich gerne sein möchte, akzeptiere ich mich selbst voll und ganz“. Atme danach tief ein und aus. Mache das ruhig mehrmals. Wenn Du merkst, dass Dir das enorm schwer fällt, dann kannst Du diese Selbstblockade leichter lösen indem Du beim Satz sagen mehrere Male Deinen Handkantenpunkt klopfst. Diese Methode kommt aus der Klopfakupressur. Den Handkantenpunkt findest Du, wenn Du Deiner Herzlinie in der Handfläche bis zum Ende folgst. Die Herzlinie ist die oberste Linie in Deiner Handfläche.

4. Tipp – Formuliere Dein Ziel/Vorsatz nach dem SMART-Prinzip
Das S steht für spezifisch und konkret
Formuliere Dein Ziel ganz konkret und so einfach wie möglich. Formuliere im Präsens und NICHT etwa: „Ich würde gerne schlank sein“ oder „Ich würde gerne mehr Sport machen“ oder „Wenn ich eine Spinne sehe, dann möchte ich ruhig reagieren“. Kurz, knapp, positiv und im Präsens wie oben unter 2. schon gezeigt.
Das M steht für messbar (qualitativ und quantitativ)
Du musst sicher erkennen können, wann Dein Ziel erreicht ist. Beim Thema Schlankwerden kann Dein Ziel also z.B. ein Kleidungsstück 2 Größen kleiner sein, in das Du dann wieder passen möchtest. Oder auf der Waage 10 Kilo weniger. Außerdem ist es gut und motivierend, wenn Du auf Deinem Weg zum Ziel schon mal deutlich erkennen kannst, dass Du auf dem richtigen Weg bist und auf Dein Ziel zusteuerst. Wenn Dein Ziel also das schlank werden ist, dann kannst Du es mit einem Gang auf die Waage überprüfen oder Deinen Körper vermessen (Oberarme, Taille, Hüfte, Oberschenkel) und von Woche zu Woche sehen, dass die Maße weniger werden. Nicht bei allen Zielen und Vorsätzen lässt es sich so einfach überprüfen, aber es lohnt sich, etwas dazu einfallen zu lassen. Protokolliere Deine Zwischenergebnisse in regelmäßigen Abständen auf Deinem Zettel oder in Deinem Büchlein.
Das A steht für attraktiv
Ist der Veränderungswunsch wirklich Dein eigener Wunsch oder willst Du nur die Erwartungen Deiner Umwelt (Deines Partners, Chef, Freunde etc.) erfüllen?
Was bringt es Dir alles für Vorteile, wenn alles so bleibt wie es ist?
Was bringt es Dir alles für Vorteile, wenn Du Dich veränderst?
Wie wirst Du Dich fühlen, wenn Du Dein Ziel umsetzt? Welches Feedback wirst Du wahrscheinlich von Deiner Umwelt bekommen, wenn Du Dein Ziel umsetzt? Was wird in Deinem Leben anders sein, wenn Du Dein Ziel umsetzt?
Umso mehr gute Gründe Du findest und umso mehr gute Gefühle Du damit verknüpfen kannst, umso einfach wird es durchzuhalten und das Ziel zu erreichen. Schreibe die guten Gründe auch auf Deinen Zettel oder in Dein Büchlein, damit Du sie immer wieder nachschlagen kannst oder vielleicht noch Dinge hinzufügen kannst, die Dir später noch einfallen.
Das R steht für realistisch
Nur weil einige Promis oder eine Freundin 30 Kilo in kürzester Zeit abgenommen haben, muss das bei Dir noch lange nicht genauso funktionieren. Schaffst Du Dein Ziel alleine zu erreichen oder brauchst Du Unterstützung oder Geld? Überlege also ganz genau, ob das Ziel wirklich realistisch und machbar ist. Wenn es zu viel Geld kostet oder Du dafür Zeit brauchst, die Du nicht hast oder Du in Deinem ganzen Leben noch nie so schlank warst, dann ist Dein Ziel vielleicht auch nicht wirklich realistisch für Dich. Trotz allem kann es möglich sein, dass Du auch Ziele erreichen kannst, die am Anfang erstmal als unrealistisch eingestuft wurden – nämlich wenn Du dann einfach Dein Ziel in Teilziele unterteilst und Dich langsam vorarbeitest. Dann ist vielleicht auch „das Unmögliche“ zu erreichen, wenn man es nur stark genug will und es so richtig „sexy“ für Dein Unterbewusstsein und Dich selbst ist. Schreibe auf Deinen Zettel oder in Dein Büchlein, was Du alles benötigst.
Das T steht für terminiert
Setzt Du keinen Zeitraum fest, dann findet Dein Unterbewusstsein Dein Ziel vielleicht zwar toll und attraktiv, realisiert das aber in 2 Jahren oder irgendwann mal. Es sollte von Anfang an klar sein in welchem Zeitraum das alles passieren sollte. Natürlich musst Du auch hier im Auge behalten, was realistisch ist. Gehe mit Deinem Ziel ruhig etwas runter und formuliere offen. Also z.B. „bis zum 01.04. habe ich mindestens 10 Kilo abgenommen“. Setze den Zeitraum oder das Enddatum auf Deinen Zettel oder in Dein Büchlein.

5. Tipp – Erzähle möglichst vielen Leuten davon
Wenn Du Dich das nicht traust, dann hast Du innerliche Zweifel und kannst es gleich ganz lassen. Dann ist Dein Ziel vielleicht doch zu unrealistisch und nicht attraktiv genug. Glaube an Dich und Dein Ziel und dann kannst Du es auch erzählen. Und dann tust Du auch wirklich alles, um Dein Ziel zu erreichen. Sei Dir aber auch im Klaren darüber, dass es Neider und Pessimisten geben wird.

6. Tipp – Visualisiere jeden Abend das Erreichen Deines Zieles
Wenn Du abends im Bett liegst, dann schließe die Augen, atme mit tiefer Bauchatmung und stelle Dir vor wie toll es ist Dein Ziel zu erreichen. Wie geht es Dir dann? Wie siehst Du aus? Was fühlst Du dann? Was hat das für Vorteile? Stelle Dir all die Dinge, die Dein Ziel attraktiv machen bildlich vor und gehe in die guten Gefühle hinein, die das Erreichen des Zieles mit sich bringt. Überlege Dir kurze und knackige Sätze, die Dich motivieren und sage sie Dir. Beim Bespiel schlanker werden können das folgende Sätze sein:
Ich akzeptiere mich voll und ganz, so wie ICH bin.
Ich habe nur den einen Körper und das eine Leben.
Ich gönne meinem Körper NUR noch das Beste.
Ich habe besonders viel Appetit auf leckeres frisches Gemüse.
Von Tag zu Tag werde ich schlanker.
Ich fühle mich voller Energie, leicht und motiviert.

Wenn Du das SMART-Prinzip von mir noch einmal erklärt haben möchtest, dann schau Dir mein Video „Mit Leichtigkeit Ziele erreichen“ auf Youtube an:


Ich wünsche Dir einen guten Rutsch ins neue Jahr und wünsche Dir viel Erfolg beim Erreichen Deiner Ziele im Jahr 2018!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.