Schornsteine zählen oder Wolken analysieren für mehr Selbstbewusstsein und gute Stimmung?

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Ist Deine Stimmung auch oft im Keller – besonders jetzt zur dunklen Jahreszeit? Dein Selbstbewusstsein könnte noch etwas mehr aufgepeppt werden? Du schaust ziemlich oft auf Dein Handy? Dann lohnt es sich für Dich weiter zu lesen, denn für viele Probleme gibt es wirklich schöne einfache Tricks. Bevor Du dann den Kopf schüttelst und denkst „so einfach kann es doch nicht sein“, sollest Du es aber mal ausprobieren. Ich habe es getan und viele kleinen Tricks haben gemeinsam dann auch einen großen Erfolg.

Wenn ich die vielen Menschen sehe, die mit gebeugtem Rücken und Nacken auf ihr Handy starren, wird mir ganz anders. Sind das wohl bald Patienten auf meiner Liege? Kommen sie irgendwann zu mir und wollen per Hypnose herausfinden, wo ihre Traurigkeit herkommt und wie sie diese dann beseitigen? Für meine Einkünfte wäre das ja gut – denn es sind verdammt viele Menschen, die da gebeugt über dem Handy hängen… Da ich diesen Beruf aber gewählt habe, weil ich Menschen möglichst schnell bei der Verbesserung ihrer Lebensqualität helfen möchte, passt diese Einstellung nicht zu mir.

Es ist nicht nur so, dass ein trauriger Mensch irgendwann gebeugt geht und somit der Körper der Seele folgt – sondern das gilt auch umgedreht.

Die Seele folgt dem Körper

Das dumme ist auch, dass bei ständiger gebeugter Haltung die Muskeln am Rücken und Nacken ständig belastet sind und die Muskeln vorne am Körper verkürzen und verkümmern. Da sind dann auch andere Probleme vorprogrammiert. Der Physiotherapeut freut sich schon auf Euch.

Natürlich habe ich auch ein Handy in der Tasche. Natürlich schaue ich auch auf mein Handy. Nicht dass Ihr denkt, ich will Euch das Handy madig machen 😉 Ihr könnt aber einiges tun, um gute Stimmung zu trainieren. Das Gute dabei ist, dass Ihr auch gleich noch viele tolle Nebeneffekte habt.

Nun weiß ich, dass es vermutlich nicht viel Sinn macht, Euch hier lauter Übungen für zu Hause aufzuschreiben. Bei all den Dingen, die ich anrate, achte ich immer darauf, dass man sie auch in einen arbeitsintensiven und zeitoptimierten Tag integrieren kann. Ich hoffe, Du läufst oder stehst in Deinem Alltag immer mal wieder. Das wäre dann der geeignete Zeitraum, das Handy in der Tasche lassen.

Kopf hoch

Mit Sicherheit hast Du schon mal „Kopf hoch“ gehört, wenn Du mal traurig warst. Das ist keine dahin gesagte Floskel sondern hilft tatsächlich. Einen traurigen Menschen erkennt man auf der Straße in der Regel dadurch, dass er auf seine Füße oder auf die Straße schaut. Wenn Du stattdessen hoch schaust und Deinen Körper gerade aufrichtest, trainierst Du nicht nur Deine Haltung sondern Du siehst die Umwelt um Dich herum, nimmst das Wetter wahr und kannst Dich an Schönem freuen und auch gleich achtsamer durch die Welt gehen. Manche Psychologen raten deshalb ihren Patienten das „Schornsteine zählen“ auf dem Heimweg. Das finde ich jetzt nicht wirklich spannend, aber Vögel beobachten, die Farbe des Himmels und die Wolkenformen zu erkunden schon eher.

Achte dabei darauf, dass Du nicht zu sehr ins Hohlkreuz gehst. Also spanne Deinen Po an, schiebe Dein Becken etwas nach vorne, bringe die Schulterblätter zusammen und richte den Nacken auf. Falls Dir das jetzt doch im Laufen alles noch schwer fällt, dann übe es wenigstens einmal zu Hause vor dem Spiegel.

Gleichzeitig kannst Du beim Laufen oder Stehen tief in den Bauch ein- und ausatmen. In der Regel atmen wir viel zu flach und schnell, weil wir uns permanent im Stressmodus befinden. Das tiefe Atmen in den Bauch hat viele gute Effekte. Das Entgiftungssystem in unserem Körper, die Lymphe, wird angeregt. Wir atmen mehr frische Luft ein und spenden somit unseren Zellen einen Frische- und Verjüngungskur und dem Gehirn genügend Sauerstoff zum Denken. Außerdem wird die Verdauung angeregt. Das tiefe Atmen beruhigt unser vegetatives Nervensystem und entspannt unsere Muskulatur.

Die aufgerichtete Haltung und das tiefe Atmen bringt uns mehr in unsere Mitte. Menschen mit aufrechter Haltung haben auf andere Menschen eine selbstsichere Ausstrahlung – ganz automatisch. Erfolg wird einem eher zugetraut, wenn man aufrecht steht.

Du kannst Deinen Körper sogar zum fröhlich sein zwingen indem Du Dir einen Stift quer zwischen die Zähne legst. Dadurch muss sich der Mund verziehen, als wenn Du lachst. Der Körper lacht und die Seele wird folgen. Du kannst einfach nicht mehr traurig sein. Stattdessen kannst Du aber auch über den Tag verteilt immer mal wieder lächeln oder lachen.

Wenn Du also selbstbewusster sein möchtest und Traurigkeit gar nicht erst in Dein Leben lassen möchtest, dann achte ab jetzt auch auf Deine Körperhaltung, Mimik und Atmung. Das musst Du allerdings auch wollen und tun. Du hast zu 100 Prozent die Verantwortung für Dich und Dein Leben. Wenn Du schon Initiative zeigst, motiviert bist und dann nur noch den letzten Schliff brauchst, ist Coaching und Hypnose eine gute Wahl, um schneller und sicherer ans Ziel zu gelangen.


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